Anmeldeformular 2026
Veranstaltungsordnung 2026
Programmheft zum CSD Duisburg 2026 und Kulturwochen
DUPride e.V. verleiht Akzeptanzpreis 2025 an die Aidshilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V.
Bärbel Bas würdigt mutige Arbeit im Kampf für Akzeptanz und Solidarität
Duisburg, 24. Juli 2025 – Der Verein DUPride e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen hat im Rahmen des diesjährigen Queeren Kulturmonats den Akzeptanzpreis 2025 „Brücke der Solidarität“ an die Aidshilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V. verliehen. Die feierliche Übergabe fand am 20. Juli im Kultur- und Stadthistorischen Museum der Stadt Duisburg statt und wurde musikalisch vom queeren Chor Vielhomonie Rhein-Ruhr begleitet.
Auf unserer Mitgliederversammlung in diesem Jahr wurde eine Namensänderung beschlossen. Der Verein heißt nun „DUPride e.V. – Verein Duisburger queerer Menschen“. Bei unseren Veranstaltungen, unter den Mitgliedern und auch bei den CSD-Orgatreffen hat sich gezeigt, dass wir viel mehr sind als „schwul“ oder „lesbisch“. Wir wollen das komplette Spektrum der LSBTIQ*-Community vertreten und wollen dies auch nach außen sichtbar machen.
Im Rahmen des CSD werden traditionell in der Königstraße die Fahnenmasten mit Regenbogen-, Trans- und Interflaggen behangen. In diesem Jahr wird die Stadt Duisburg jedoch neue Fahnenmasten aufstellen, so dass die alten Flaggen nicht mehr aufgehängt werden können.
CSD Duisburg 2026: „DUISBUNT – Stadt der Vielfalt?!“
Queere Kulturwochen starten am 26. Juni – Christopher Street Day am 25. Juli auf dem Averdunkplatz – Podiumsdiskussion: Wie offen ist Duisburg wirklich?
Unter dem Motto „DUISBUNT – Stadt der Vielfalt?!“ lädt DUPride e.V. zum diesjährigen Christopher Street Day Duisburg am 25.07.2026 ein.
Mit dem Motto greift DUPride e.V. den Namen der Stadt Duisburg auf und verbindet ihn mit einer bewusst offenen Frage: Wie vielfältig, queerfreundlich und inklusiv ist Duisburg wirklich? Dabei geht es nicht nur um die bunten Farben des CSD, sondern auch um die Strukturen dahinter – in Stadtgesellschaft, Verwaltung, Politik, Unternehmen, Kultur, Bildung und öffentlichem Raum.
„DUISBUNT“ fordert dazu auf, genauer hinzuschauen: Welche Hürden erleben queere Menschen weiterhin im Alltag? Wo bestehen Barrieren in Schule, Beruf, Freizeit, Kultur oder Verwaltung? Und was braucht es, damit Vielfalt in Duisburg nicht nur sichtbar, sondern auch sicher und selbstverständlich erlebbar wird?
Gerade angesichts zunehmender Queerfeindlichkeit und Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität ist der CSD Duisburg mehr als ein Fest. Er ist ein politisches und gesellschaftliches Signal.
„Vielfalt ist ein gemeinsamer Schatz – kulturell, persönlich und gesellschaftlich. Doch Vielfalt muss auch erreichbar, erlebbar und sicher sein“, erklärt Christian Karus, Vorstand von DUPride e.V.
„Alle Menschen sollen sich in Duisburg gesehen, respektiert und willkommen fühlen – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Religion oder Behinderung.“
Auf dem Averdunkplatz erwartet die Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr ein vielfältiges Bühnenprogramm. Künstlerinnen und Künstler sorgen für Musik, Unterhaltung und CSD-Atmosphäre. Mit dabei sind unter anderem Timo Schniering, Mayo Velvo, Jenny, Sabho, Blondango, zwei Tanzgarden sowie die Partyband The Strykers, die für Stimmung auf dem Platz sorgen wird.
Rund um die Bühne präsentieren sich etwa 25 Infostände von Vereinen, Gruppen und Institutionen. Sie informieren über ihre Arbeit, bieten Beratung und Austausch an und machen sichtbar, wie breit das Engagement für queeres Leben, Gleichberechtigung und Akzeptanz in Duisburg aufgestellt ist. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.dupride.de.
Bereits im Vorfeld des CSD machen die queeren Kulturwochen Vielfalt in Duisburg sichtbar und erlebbar. Sie starten am 26. Juni 2026 und bieten ein abwechslungsreiches Programm aus Kultur, Begegnung, Austausch, politischem Dialog und gemeinschaftlichen Aktionen.
Eröffnet werden die Kulturwochen mit einer Lesung von Sven Rühl aus seinem neuen Roman „Chris&Tobi“. Darüber hinaus stehen u.a. Spieleabende bei SLaM e.V. und den Grünen Duisburg, ein Live-Podcast am 21. Juli 2026, die Queerfilmnacht mit dem Film „Drunken Noodles“ im filmforum Duisburg sowie das Herzenslust CSD-Angrillen am 22. Juli 2026 auf dem Programm.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Empfang zur Verleihung des Akzeptanzpreises „Brücke der Solidarität“ am 12. Juli 2026. Mit dem Preis werden Menschen, Gruppen oder Initiativen gewürdigt, die sich in besonderer Weise für Akzeptanz, Solidarität und ein respektvolles Miteinander einsetzen.
Auch das Jugendzentrum ZAP beteiligt sich mit einer eigenen Pride-Week an den Kulturwochen und schafft damit zusätzliche Räume für junge Menschen, Austausch und queere Sichtbarkeit.
Ein zentraler Programmpunkt des CSD Duisburg 2026 ist die Podiumsdiskussion „DUISBUNT – Stadt der Vielfalt?!“. Sie lädt zu einem offenen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern des Gleichstellungsausschusses der Stadt Duisburg ein. Diese wurden persönlich vom Verein eingeladen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie offen und vielfältig Duisburg tatsächlich ist: Scheint die Stadt nur vielfältig – oder entspricht sie bereits dem Anspruch einer inklusiven Gesellschaft? Diskutiert werden bisher umgesetzte Projekte und Maßnahmen, erreichte Erfolge sowie geplante Ansätze für die Zukunft. Die Runde bietet zudem Raum für Einschätzungen der Ratsmitglieder zur aktuellen Situation: Wo bestehen Problembereiche? Wo gibt es Handlungsbedarf? Und welche konkreten Schritte werden unternommen, um Vielfalt in Duisburg sichtbar, sicher und im Alltag erlebbar zu machen.
Auf Anfrage hin teilten uns die Parteien im Rat der Stadt ihre jeweiligen Ansprechpersonen mit. Die Kontaktdaten haben wir nach Rücksprache hier veröffentlicht. Bei Anliegen könnt ihr euch also auch direkt an die Personen wenden.
In dieser Tabelle findet ihr die Kontaktdaten
In regelmäßigen Abständen taucht die Frage auf, warum brauchen wir überhaupt noch einen CSD? Oder, warum sind die Schwulen und Lesben immer noch nicht zufrieden? Diese Fragen kann man sich natürlich stellen, aber es gibt gute Gründe, weiterhin einen CSD oder ähnliche Veranstaltungen durchzuführen.
Regenbogenstammtisch in Duisburg zusammen. „Die Idee kam uns im Vorstand des Vereins, nachdem auf dem CSD Ende Juli einige Anfragen kamen, wo man sich in Duisburg denn in ungezwungener Atmosphäre unterhalten könnte und einfach einen netten Abend haben kann“, so Christian Karus, Vorsitzender des Vereins.
Regelmäßig wollen wir mit Vertretern der Duisburger Community am 17.5. auf uns aufmerksam machen. Hierzu sind wir den Tag über mit einem Informationsstand auf dem König-Heinrich-Platz vertreten, bieten unser Informationsmaterial an und wollen mit den Duisburgern und Duisburgerinnen ins Gespräch kommen. In jedem Jahr führen wir auch eine Fotoaktion durch.
Im Jahr 2019 wird der Verein zum zweiten Mal an der Drachenboot-Fun-Regatta im Duisburger Innenhafen teilnehmen. Gemeinsam zeigen wir bei diesem Event Flagge und machen auf uns die Community aufmerksam. Natürlich ist jeder herzlich eingeladen mitzumachen oder uns von den Ufern des Innenhafenbeckens anzufeuern.
Stolpersteine sind kleine, quadratische Gedenktafeln aus Messing. Seit 1992 werden sie vom Künstler Gun-ter Demnig in den Boden verlegt und sollen an das Schicksal der Menschen erinnern, die durch das NS-Regime verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine werden vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Opfer verlegt und sollen die Opfer dort lebendig halten, wo sie einst wohnten.
Mittlerweile auch schon gute Tradition in Duisburg, findet der PinkWednesday einmal im Jahr auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt statt. Am Glühweinschiff Freyja versammelt sich die Duisburger Community bei dem ein oder anderen Heißgetränk und feiert auch hier unter der Regenbogenflagge.